Auch hinter der Grenze steckt die Zukunft fest

Der folgende Text ist ein Bericht über einen der vielen kaum beachteten Orte entlang der Thai-Myanmar Grenze. Im Zuge meiner Masterarbeit über die politische Repräsentation der Shan in Myanmar besuchte ich im März 2022 zusammen mit dem Shan Womens Action Network (SWAN) das Koung Jor Camp, eines von sechs inoffiziellen Geflüchtetencamps entlang dieser Grenze. Die Bewohner*innen sind hier zwar sicher vor der militärischen Gewalt der Tatmadaw, aber ethnischer Diskriminierung sind sie nach wie vor ausgesetzt.

Was ist eine Grenze? Allgemein gesprochen ist sie eine Linie, die etwas trennt. Es gibt persönliche Grenzen, politische, administrative, kulturelle Grenzen. Grenzen, die Eigentum markieren, Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen. Letztendlich sind Grenzen dazu da, Kategorien zu bilden, die Welt und das Leben einzuteilen. Sie sind sowohl notwendig als auch absurd. Jeder würde mir zustimmen, dass es wichtig ist, seine eigenen wie auch die persönlichen Grenzen anderer zu wahren und zu respektieren. Doch sitzt man Kaffee schlürfend in einem bequemen Stuhl mitten auf dem Schützengraben des Thaimilitärs, während man auf die andere Seite der Grenze über Myanmars mit Landminen durchzogene Landschaft blickt, erreicht die gefühlte Absurdität doch einen gewissen Grenzwert der Geschmacklosigkeit. Tagtäglich setzen sich Menschen über die nicht immer konsequent bewachte Linie hinweg. Die informellen Gesetze, besonders in Grenzstädten, sind andere und die Menschen in der Region wachsen damit auf, sich Wege an den Grenzposten vorbei zu suchen.  Das geschriebene weicht dem ungeschriebenen Gesetz, in dem der Austausch von Geld oder Gefälligkeiten zur augenblicklichen Blindheit der Beamten führt und die Grenze überschritten werden kann. Allerdings hängt eine erfolgreiche Überquerung nicht nur vom Geld, sondern auch von den Kontakten nach Thailand aber auch vom aktuellen politischen Klima ab. War zum Beispiel der Grenzübergang Baan Lak Tang an der Thai-Myanmar Grenze vor 2002 noch für den Tourismus und dem wirtschaftlichen Grenzverkehr geöffnet, wurde er auf Grund der militärischen Auseinandersetzung im Shan-Staat geschlossen und ist seitdem nicht mehr geöffnet worden. Auch haben sich die Grenzkontrollen seit dem letzten Militärputsch im Februar 2021 verschärft und die thailändische Grenzpolizei geht mit wachsender Gewalt gegen die Geflüchteten aus Myanmar vor.

Verteilen der Essensspenden, Koung Jor Camp, 2022

 

 

Im Koung Jor Camp

„I´m German“, antworte ich auf die Frage, woher ich komme. „Oh Germany, very good country! Supporting Ukraine and takes care about refugees.“ Kommentiert der Campvorsteher, zufrieden mit meiner Antwort. Der bereits weißhaarige, verschmitzt aussehende Mann dreht sich zu meinen Mitreisenden und zuckt mit dem Kopf erwartungsvoll nach oben. „I´m from France.“ „Also very good!“ Er nickt anerkennend. „And you, where are you from?“ „I`m from China.“ Betretenes Schweigen. Er blickt nervös von rechts nach links auf der Suche nach einer entsprechenden Reaktion. „China … not so good but not the worst.“ Meine Begleiterinnen und ich wechseln ein wenig belustigte Blicke. Der Campvorsteher wendet sich den 40 Kilo schweren Reissäcke zu, die auf die Plane in der Mitte des Versammlungsplatzes abgeworfen und fein säuberlich aufgereiht werden. Er ruft verschiedenen Leuten etwas zu, die sofort reagieren. Das Prozedere des Verteilens der Essensspenden beginnt. Als die Reissäcke aufgereiht sind, wird jedem Reissack ein Mensch zugeordnet und dahinter platziert. In der prallen Sonne stehen sie da, wartend auf die nächsten Anweisungen des Vorstehers. Es wird laut in die Runde gefragt, wer Damenbinden braucht, Hände heben sich und rosarote Plastikpäckchen werden verteilt. Wie lange stehen die Wartenden jetzt schon in der brütenden Hitze? Dann werden Fotos gemacht. Die nächste Gruppe ist dran. Ein neuer Zyklus beginnt. Selbes Prozedere. Ich drehe mich zu Ying und frage, wofür die Fotos sind. „Das ist eine Auflage von den Geldgeber*innen. Das müssen wir so machen.“ Während ich mein unwohles Gefühl besser einzuordnen versuche und mich frage, ob es wirklich so schwer ist, eine humanere Art der Dokumentation von Essensspenden umzusetzen bei der die Menschen nicht so lange in der prallen Sonne stehen müssen, verändert sich die Stimmung auf einmal schlagartig, da das letzte erlösende Foto aufgenommen wurde. Eine Schlange bildet sich vor dem Rest der Spenden, in der freudig gelacht und sich ausgetauscht wird. Weiter vorne werden die Reissäcke auf die Motorroller geladen, die bei der Anfahrt gefährlich schwanken.

Einen Tag zuvor am späten Nachmittag, waren die Aktivistinnen vom Shan Women´s Action Network (SWAN) zusammen mit drei Freiwilligen, darunter auch ich, Richtung Koung Jor Camp aufgebrochen. Die Ladeflächen der zwei Transporter vollgeladen mit Säcken von Zwiebeln, Knoblauch, Öl, Linsen, Bohnen, Reis und Masken, finanziert aus einem Notfallfond. Alles gut festgezurrt um auf den kurvigen Straßen nicht verloren zu gehen. Das Camp befindet sich direkt an der thailändischen Grenze zu Myanmar im Distrikt Wiang Heng und wird von Menschen bewohnt, die sich der ethnischen Gruppe der Shan zugehörig fühlen.

Ihr Herkunftsort ist der Shan-Staat, der in der Hochebene der Shanberge liegt. Er ist einer der weitläufigsten Staaten Myanmars und könnte auch einer der wirtschaftlich profitabelsten sein, wäre die Situation nicht von einer höchst komplexen militarisierten Gemengelage geprägt, welche die Zivilbevölkerung in immer wiederkehrenden Flüchtlingswellen an der thailändischen Grenze stranden lässt. Seitdem steckt die Zukunft vieler an der Grenze von Myanmar zu Thailand fest. Das Leben hier kreist in engen Zügen um den Aufenthaltsstatus, von dem ihre gesamte Zukunft abhängt. Besonders seitdem Militärputsch im Februar 2021 ist die Idee nur temporär in Thailand Zuflucht zu suchen, in weite Ferne gerückt. Für die meisten aus dem Camp ist eine Rückkehr nicht mehr in Betracht zu ziehen. Die Situation in der Grenzregion ist schon seit Jahrzehnten von den Auswirkungen bewaffneter Konflikte innerhalb des Shan-Staates geprägt und blickt auf eine immer länger werdende und traurige Fluchtgeschichte zurück. Mit jedem Jahr, das verstreicht, wird daher eine Heimkehr unwahrscheinlicher. „Wir leben hier schon seit 20 Jahren. Es ist nicht leicht, aber was wollen wir nach all den Jahren im Shan-Staat machen? Das Land wurde den Familien genommen, sie haben kein Zuhause, keine Felder, zu denen sie zurückkehren könnten“, erzählt mir Sai*, der im Alter von 17 Jahren allein über die Grenze gekommen ist. Die Aussicht, erneut von vorne anfangen zu müssen und sich ein neues Leben aufzubauen, ist für viele zu ernüchternd. „Ich habe meinen Vater nie kennengelernt, meine Mutter starb, als ich noch klein war. Bevor ich über die Grenze kam, mussten wir fünfmal vor dem burmesischen Militär fliehen.“

Die Situation im Shan-Staat ist vom Zwang geprägt. Zwangsumsiedlungen, Zwangsarbeit Zwangsrekrutierung durch die im jeweiligen Gebiet dominierende Armee. In seinem Heimatdorf sei es zu gefährlich geworden, die Kämpfe zwischen dem burmesischen Militär und der Shan State Army hätten sich damals intensiviert. „Nachdem das Militär meine Mutter getötet hatte, habe ich beschlossen, Novize zu werden, denn ich wusste nicht, wohin und es war für mich die einzige Möglichkeit, Bildung zu erhalten und die Shansprache zu lernen. Das ist vom burmesischen Militär verboten und steht unter Strafe, aber in Klöstern konnte man das damals dennoch.“ In der Hoffnung eines Tages die Grenze zu überqueren, sparte er eine kleine Summe, die mit dem Überschreiten dieser aufgebraucht war. „Ich kannte niemanden, hatte nur den Kontakt zum Mönch des Klosters, auf dessen Gelände das Camp steht.“ Heute ist er Englischlehrer und unterrichtet die Kinder im Camp, konnte vorher erfolgreich die Highschool an einer thailändischen Staatsschule absolvieren und anschließend ein zweijähriges, von Spendengeldern finanziertes, Teacher Training beenden. Sein Aufenthaltsstatus ist gesichert, zumindest für die nächsten zehn Jahre. Dann muss er sich erneut bewerben – das ist teuer und die Vergabe limitiert. „Immerhin habe ich mit meiner Bildung die Möglichkeit, Geld zu verdienen. Viele hier im Camp haben das nicht.“ Die meisten arbeiten als Tagelöhner auf den umliegenden Feldern. Was vor wenigen Jahren noch verboten war, ist nun geduldet und die Bewohner können wenigstens tagsüber das Camp verlassen.

Die Nachfrage nach billigen Arbeitskräften wird von der Saison bestimmt. Das ist ein Problem, da die Arbeitssaison nur 100 bis 120 Tage im Jahr umfasst und die Dorfbewohner*innen an den restlichen 240 Tagen nicht wissen, wie sie ihr Leben finanziell bestreiten sollen. „Wir haben kein Land, auf dem wir selbst im größeren Maße anbauen könnten. Wir schaffen es zwar, ein wenig Geld zu verdienen, doch das reicht nicht und wir sind abhängig von solchen Notfallspenden.“ Der Dorfvorsteher deutet auf unseren leeren Transporter. Im Gegensatz zu vielen anderen aus Myanmar geflüchteten Ethnien, verweigert die thailändische Regierung den Shan den offiziellen Geflüchtetenstatus. Das wiederum würde jedoch den Prozess erleichtern, das Camp durch die UN als ein offiziell anerkanntes Geflüchteten-Camp auszuweisen. „Wir wollen gar nicht offiziell als solches anerkannt werden! Wir hatten es bei der Gründung 2002 überlegt, da dadurch der Zugang zu NGOs vereinfacht wäre, aber dann müssten wir einen Zaun um unser Dorf ziehen und die staatlichen Kontrollen würden verstärkt werden. Wir könnten nicht mehr auf den Feldern arbeiten und wären vollkommen von den NGOs abhängig. Das ist keine Zukunft für uns! Wir sind vor Unterdrückung geflohen und wären so erneut vollkommen fremdbestimmt. Die Menschen hier würden anfangen zu trinken.“ Erklärt der Campvorsteher weiter.

Blick aus dem Camp in die Landschaft – hinter dem Berg beginnt der Wa State 2022

 


Thailand und die Shan

Allerdings haben sie auch wenig Alternativen zu ihrem Konzept der Campführung, da Thailand zwischen Geflüchteten Shan und Asylsuchenden anderer ethnischer Gruppen aus Myanmar unterscheidet und den Shan das ohnehin schwerzugängliche Asyl zusätzlich erschwert.[1] Die Shan bilden jedoch in Thailand die größte migrantische Gruppe aus Myanmar. Die politischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zwangen die im Shan-Staat lebende Bevölkerung zu einer massiven Einwanderung in das Nachbarland. Allein in der Provinz Chiang Mai bilden sie ein Sechstel der Gesamtbevölkerung.[2] Doch ist die Einwanderung der Shan kein neues Phänomen. Die nördliche Grenzregion wird schon seit Jahrhunderten von einem regen Handelsaustausch zwischen den Ländern beeinflusst. Nicht nur Ware wurde von der einen auf die andere Seite gebracht, auch aus Myanmar stammende, meist junge und männliche Arbeitsmigrant*innen kamen nach Thailand, um ihren Familien in der Heimat Geld zu schicken. Ironischerweise macht es nun gerade die Nähe zur thailändischen Gesellschaft den Shan schwer, als hilfsbedürftig angesehen zu werden. Basierend auf dieser Grenzvergangenheit beider Länder, sehen sich viele Geflüchtete von heute hartnäckigen Vorurteilen ausgesetzt.

SWAN verweist auf Verleumdungsversuche der thailändischen Regierung[3], nach denen alle Shan in Thailand Arbeitsmigrant*innen seien und deswegen keinen Anspruch auf humanitäre Hilfe hätten, und kritisiert diese stark[4]. „These are not migrant workers, but asylum seekers who are fleeing persecution and systematic violations of human rights under Burmese military regime“[5] heißt es in einer von SWAN herausgegebenen Broschüre. Somit könnte Thailand die Hilfe, die Geflüchteten aus Krisengebieten zustehen sollte, mit der Argumentation ignorieren, dass Gastarbeiter*innen keine humanitäre Unterstützung bräuchten. Auch weitere hartnäckige Fehlannahmen[6] halten sich in der thailändischen Bevölkerung und erschweren vielen Shan den Zugang zur Gesellschaft. Die Shans sind auch bekannt unter der Bezeichnung Tai oder Dai Jai [ไทยใหญ่ die großen Thais]. Diese Bezeichnung verdeutlicht die geteilte historische Vergangenheit beider Kulturen. Darüber hinaus sprechen die Shan eine Sprache, die dem Thai sehr ähnelt, so dass die sprachliche Eingewöhnung eine geringe Hürde darstellt. Diese Aspekte könnten die Integration vereinfachen, wenn diese niedrigschwelligen kulturellen Zugänge von der thailändischen Regierung nicht gegen sie verwendet werden würden. Warum sollte den Shan Unterstützung zukommen, wenn sie sich doch so einfach an die thailändische Gesellschaft assimilieren könnten? Hinzu kommt die Befürchtung, dass man mit Gewährung von Asyl eine Masseneinwanderung der Shan Bevölkerung auslösen könnte. Auch haftet den Shan nach wie vor das Stigma an, dass sie Drogen, Kriminalität und Krankheiten nach Thailand bringen würden.[7] Diese Denkweise hat ihre Wurzeln in der jüngeren Geschichte beider Länder, die in der Tat von Drogengeschäften im goldenen Dreieck zwischen Thailand, Myanmar und Laos geprägt ist, was jedoch im Umkehrschluss nicht heißt, dass alle Menschen aus dem Shan-Staat Drogenhändler und Kriminelle sind.

Wie alle ethnischen Gruppen haben auch die Shan keine einheitliche Identität. Das Verständnis vom Shan-Sein variiert, abhängig von Lebensumständen, Bildung, Geschlecht, Klasse, Wohnort oder Erziehung. Und auch wenn sich viele Fluchterfahrungen ähneln, gleicht doch keine der anderen. Diese Feststellung mündet in der Frage, wie generell mit individuellen Hintergründen, Bedürfnissen und Interessen in einer Gesellschaft umgegangen werden soll. Ein großer Teil der ethnischen Bevölkerung flieht aus Myanmar, weil sie über Jahrzehnten vom burmesischen Militär diskriminiert und verfolgt wurde. Über den politischen Flügel der SSA-S, das RCSS (Restoration Council of Shan State) hinweg, fordern auch andere ethnische Gruppen eine angemessene politische Repräsentation, zu deren angestrebter Umsetzung jedoch unterschiedliche Vorstellungen existieren. Nicht selten fallen dabei die Begriffe Föderation und Demokratie. Das macht die Frage nach einem föderalen System, für das zumindest ein politischer Flügel der Shan zu kämpfen scheint, umso komplexer.
Ist diese Frage aber nicht auch global gesehen eine der aktuellen unserer Zeit? Wie sollen Diversität und unterschiedliche Interessen in der Gesellschaft abgebildet werden? Wie sollen diese im politischen Kontext repräsentiert sein? Eine menschlich-universale Faustregel scheint auch im Shan-Staat nach wie vor zu gelten: Wo Verlust, Schmerz und Ungerechtigkeit sind, ist Radikalisierung nicht fern. Sind ihre Geschichten doch durchzogen von familiären Tragödien, Gewalt, rassistischer und sexueller Diskriminierung und Aussichtslosigkeit. Sowohl die Situation entlang der Grenze wird mit zunehmender Radikalisierung unüberschaubar, auch die Verhältnisse in Myanmars Zentralregion spitzen sich seit dem Putsch und mit den Neugründungen neuer Milizen immer weiter zu. „Wir brauchen echte Föderation und eine echte Demokratie!“ Diesen Satz hörte ich bei meinem Besuch besonders oft, doch scheint keiner eine Antwort darauf zu haben, wie dieses Ziel erreicht werden soll oder was unter „echt“ zu verstehen ist. Vielleicht wenigstens so „echt“, dass keiner mehr aus Angst um sein Leben illegal die Grenze überqueren muss und eine reale Chance für eine bessere Zukunft innerhalb der Ländergrenzen Myanmars sieht und ein ungeklärter Aufenthaltsstatus nicht mehr als die beste Alternative gilt.

So bleibt die politische Zukunft Myanmars ungewiss, die humanitäre Lage im Camp weiterhin prekär und das Leben der über 200 Bewohner*innen steckt weiterhin hinter der thailändischen Grenze fest.

* Name anonymisiert

 

[1] The Shan Women`s Action Network: Shan Refugees: Dispelling the Myths. Chiang Mai 2003, S.4

[2] Jirattikorn, Amporn: Forever transnational: The ambivalence of return and cross-border activities of the Shan across the Thailand-Myanmar border. In: Singapore Journal of Tropical Geography 38, 2017, S.75

[3] The Shan Women`s Action Network: Shan Refugees: Dispelling the Myths. Chiang Mai 2003, S.3-9

[4] The Shan Women`s Action Network: Shan Refugees: Dispelling the Myths. Chiang Mai 2003

[5] Ebd. S.4

[6] Ebd.

[7] Ebd.

(c) Fotos: Mia Kruska, 2022

Mia Kruska kennt Myanmar von mehreren Reisen und Foschungsaufenthalten für ihre Bachelorarbeit. Sie hat ihren B.A. in Geschichte in Leipzig abgeschlossen und studiert derzeit Moderne Süd- und Südostasien-Studien (M.A.) an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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